[Rezension] Die Chroniken der Seelenwächter. Die Suche beginnt von Nicole Böhm

Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt (Urban Fantasy) - Nicole Böhm, Nicole Böhm, Arndt Drechsler

PRODUKTDETAILS:

 

Titel: Die Chroniken der Seelenwächter. Die Suche beginnt

Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter

Autor: Nicole Böhm

Genre: Serienroman in der Urban Fantasy

Herausgeber: Greenlight Press

Erscheinungstermin: 20. August 2014

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95834-001-5

Format: eBook

Seitenzahl: 141 Seiten

 

PRODUKTINFORMATIONEN:

 

Kurzbeschreibung:

Ein Vermächtnis aus tiefster Vergangenheit stürzt das Leben von Jess ins Chaos. Als ein magisches Ritual anders endet, als erwartet, wird sie nicht nur mit den gefährlichen Schattendämonen konfrontiert, auch die geheime Loge der Seelenwächter greift in ihr Leben ein. Als wäre das nicht genug, scheint ihre Familiengeschichte direkt mit dem ewigen Kampf zwischen Licht und Schatten verknüpft.

 

Der Verlag über das Buch

Magie, Mystery, gefährliche Rätsel und eine dramatische Liebe definieren den ewigen Kampf zwischen den Seelenwächtern und den Schattendämonen. Nicole Böhm verknüpft uralte Sagen mit Ereignissen der Gegenwart.

 

DIE BEWERTUNG

 

Meinung:

Eine Mischung, welche einem als Leser an vieles erinnert, zuletzt nicht nur an Cassandra Clare und den japanischen Animes, dennoch aber nicht loslassen wird. Mit dem kurzweiligen ersten Band der Reihe, wird man ein paar schöne Stunden verbringen, wobei sich jedoch einige Schwächen einschleichen.

 

Das Cover/Die Gestaltung:

Auf diesem Cover ist deutlich eine gewisse Handlung zu erkennen, welche in diesem Band vorkommt. Dennoch wird es auf diesem Einband mystisch. So, dass der Leser, welcher sich von kryptischen Zeichen in dem Titel und auf den Boden der Ruine anziehen lässt, wobei jedoch Anleihen an die Chroniken der Unterwelt zu erahnen sind.

2,0/2,0 Punkten

 

Die Sprache/Der Satzbau:

Zu Beginn des Romans wird man denken, dass die Autorin nur so mit Stilmitten, ganz speziell den Vergleichen, um sich wirft, um ein Bild zu erschaffen, welches dem Leser im Gedächtnis bleiben soll. Jedoch wird man schnell merken, dass Nicole Böhm schnell von ihrem übereifrigen Beginn ablässt und in eine nicht so schwülstige Sprache voller seltsamer Vergleiche umschwenkt. Wenn man den Beginn somit außer Acht lässt, wird man merken, dass es ein einfacher, schnell zu lesender und manchmal auch alltagssprachlicher Satzbau vorherrschend für den Stil der Autorin ist und man somit als Leser ohne viel Wenn und Aber Satz für Satz, Zeile für Zeile schnell und flüssig lesen kann.

1,5/2,0 Punkten

 

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Und auch hier werden ein paar Schwächen sichtbar. Wird die männliche Hauptfigur zu Beginn noch ziemlich weiblich dargestellt (was nicht zuletzt an den zu blumigen Vergleichen liegt, welche zu Beginn vorherrschend sind), wird diese ohne nennbaren Grund und ohne jeglichen zeitlichen Raum zwischen einem Ereignis und einem nächsten, zu einer ziemlich sanften Person, die somit zwar mehr als eine Facette aufweist, aber in Band eins keineswegs dreidimensional erscheint. Und auch die weibliche Hauptfigur wird hier allenfalls schon aufgebaut, strotzt hier noch vor Klischees, welche die Autorin jedoch geschickt ausnutzt und auch in der Gedankenwelt über diese philosophiert.

1,0/2,0 Punkten

 

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Ein Plot ist hier in Band eins bisher nicht zu erkennen, was jedoch daran liegen wird, dass es sich um einen Serienroman handelt. Allenfalls wäre Band eins somit dem Prolog gleichzusetzten, bestenfalls der ansteigende Punkt, um dann endlich mal zu dem zu kommen, was die Gesichte ist.

0,5/2,0 Punkten

 

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Und auch hier wird kein Aufbau sichtbar, da das erste Band für mich allenfalls der Prolog, der Auftakt für den Roman darstellt. Während die Figuren in ihren Rollenbildern nachvollziehbar bleiben, werden einige Handlungen allenfalls dazu führen etwas vornan zubringen, ohne wirklichen Hintergrund zu haben oder wirklich sinnvoll zu sein.

0,5/2,0 Punkten

 

Fazit:

Mit 5,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich  bei den Chronik der Unterwelt unterhalten gefühlt haben. Da dies ein Serienroman ist, wird man als Leser schnell dazu verleitet sich nach dem ersten Band auch den zweiten dazuzukaufen, damit man überhaupt der bisher nicht vorhandenen Story folgen kann.

 

Quelle: http://zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/03/rezension-die-chroniken-der.html