Das Mädchen, das Hoffnung brachte von Nicholas Vega

Das Mädchen, das Hoffnung brachte - Nicholas Vega

PRODUKTDETAILS:

 

Titel: Das Mädchen, das Hoffnung brachte

Reihe: -

Autor: Nicholas Vega

Genre: All-Age Fantasy

Herausgeber: CreateSpace Independent Publishing Platform

Erscheinungstermin: 25. November 2014

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-1-50278-048-5

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 328 Seiten

 

PRODUKTINFORMATIONEN:

 

Kurzbeschreibung:

Die vierzehnjährige Anna ist ein Heimkind. Doch eines Tages begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. In einer U-Bahn-Station begegnet sie zwei merkwürdigen Menschen: Einem Rollstuhlfahrer, der sich für einen Glückspilz hält, und einem Mädchen, das Insekten isst.

Das Schicksal führt die drei in das von der Schließung bedrohte Kinderhospiz Niemalsfern. Um das Hospiz zu retten und ihre Mutter zu finden, betritt Anna die verborgene Welt im Keller von Niemalsfern – einen zauberhaften Ort voller Wunder und Harmonie, aber auch voll dunkler Gefahr.

 

Der Verlag über das Buch

Die phantastische Reise eines einsamen Mädchens auf der Suche nach der Hoffnung.

 

Ein bewegendes Märchen, das Mut macht.

Eine Geschichte im Hier und Jetzt, eine Geschichte in einer anderen Welt, eine Geschichte niemals fern.

Empfohlenes Lesealter von 12 bis 99.

 

DIE BEWERTUNG

 

Meinung:

Gefühlvoll und mit einem Schuss Philosophie, welche einem dort trifft, wo wahre Geschichten sich für immer festhalten – mitten ins Herz.

 

Das Cover/Die Gestaltung:

Ornamente und Schattengestalten sind es, was sich bei diesem Cover deutlich hervor hebt und den Leser nicht nur anzieht, sondern auch zum Buch greifen lässt. So setzt sich das Spiel von Weiß und Schwarz mit roten Elementen fort und wirkt selbst auf dem Buchrücken noch in sich stimmig, ohne überladen zu wirken, selbst wenn man bei genauer Betrachtung immer wieder neue Elemente findet, die einen neugierig machen.

2,0/2,0 Punkten

 

Die Sprache/Der Satzbau:

Der sprachliche Stil von Nicholas Vega besticht mit seiner gefühlvollen Mischung aus fantastischen Bildern und klaren Worten, welche nie das aus dem Auge verlieren, was das Wesentliche ist. So harmoniert der Rhythmus mit den im Kopf entstehenden Bildern, lässt einem tiefer eintauchen, nimmt mit und lässt einen dann nachdenklich mit einem lachendem und einem weinendem Auge zurück. So transportiert der Autor Gefühle, manchmal alle auf einmal, gestaltet Figuren mit seinen Worten und Orte, die so klar vor dem inneren Auge entstehen, dass man sich nur noch verlieren will.

2,0/2,0 Punkten

 

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Die Figuren sind so gestaltet, dass sie jeder in ihrer Form einzigartig, bezaubernd und verstörend sind. Sie alle haben es: Die eigene Stimme, welche ihren Charakter formt, sich weiterentwickeln lässt und keineswegs an Klischees kratzt. So werden Figuren geschaffen, welche zu Beginn berühren und zum Ende hin immer mehr einen in ihre Welt mitnehmen, ohne langweilig oder irrational zu sein.

2,0/2,0 Punkten

 

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Es begann mit Hommage an viele der Vorbilder der phantastischen Literatur und wirkt dennoch keineswegs abgekupfert. So verläuft es ansteigend und wird an den richtigen Stellen emotional, ohne wirklich den Leser zu Atem kommen zu lassen. So wird der Plot mit Tiefgründigkeit gesättigt, der weder warnend den Zeigefinger hochhält, noch einem völlig kalt lässt und trifft genau mitten ins Herz, um Figuren und deren Gesichte zu erzählen.

2,0/2,0 Punkten

 

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Mit den Figuren, welche sich im Verlaufe der Gesichte weiterentwickeln, sich gefühlsmäßig in Bahnen bewegen, welche man nachvollziehen kann und Handlungen begehen, die ebenso zu ihnen passen, wie der Stil, in welchem sie Nicholas Vega sprechen lässt, vereint sich der ansteigende und durch gedachte Aufbau der Story, welche logische Abfolgen innehält.

2,0/2,0 Punkten

 

Fazit:

Mit 10,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich neben einer phantastischen Reise ebenso gerne in die Gefühlswelten der Figuren mitnehmen lassen und aus diesem heraus eine Story entwickelt, welche gleichwohl unterhaltsam wie nachdenklich ist.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Autor Nicholas Vega für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

 

Quelle: http://zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/03/rezension-das-madchen-das-hoffnung.html